In diesem Modul erhalten Sie grundlegende Informationen zum Aufbau eines Transkripts. Auf der Basis von zahlreichen Hör- und Transkriptbeispielen bekommen Sie außerdem einen Überblick über alle Transkriptionskonventionen in GAT 2.

Lernziele

  • Erwerb von Kenntnissen zu Transkriptionskopf und allgemeinem Aufbau eines Transkripts
  • Sensibilisierung für alle zu transkribierenden Phänomene auf den verschiedenen Transkriptstufen

Zielgruppe

  • Anfänger:innen und Fortgeschrittene, die allgemeine Kenntnisse zum Aufbau eines Transkripts erwerben wollen. Ausdrücklich sind hier auch Transkribierende angesprochen, die unabhängig von spezifischen linguistischen Theorien und Fragestellungen arbeiten (z.B. Soziologen, Psychologen etc.).
  • Anfänger:innen und Fortgeschrittene, die sich mit den Konventionen vertraut machen wollen oder im Umgang mit diesen mehr Sicherheit gewinnen wollen.

Voraussetzungen

Wir empfehlen die Lektüre des GAT2-Aufsatzes.

Transkriptionskopf

Bei jedem Transkript steht vor dem eigentlichen Gesprächstranskript ein Transkriptionskopf. Dieser dient dazu, relevante Metadaten zum Transkript anzugeben.

Grundsätzlich werden für Archivierungszwecke und für Publikationen unterschiedliche Transkriptionsköpfe erstellt.

Denken Sie daran, dass aus forschungsethischen Gründen Namen, Bezeichnungen und Eigenschaften, die eine Identifizierung beteiligter Personen ermöglichen, anonymisiert werden sollten. Dies ist vor allem bei Gesprächen notwendig, die aus nicht öffentlichen Interaktionen stammen (z.B. Privatgespräche, Arzt-Patienten-Kommunikation, Unterrichtskommunikation).

Archivierung

Für Archivierungszwecke sollen in den Transkriptionskopf die folgenden Informationen aufgenommen werden:

  • Herkunft, d.h. Zugehörigkeit zu einem bestimmten Korpus bzw. Projekt, Aufnahmenummer oder Kennwort/Name des Gesprächs
  • Aufnahmetag und -ort
  • Dauer der gesamten Aufnahme
  • Name der:des Aufnehmenden
  • Name der:des Transkribierenden
  • Kurze Charakterisierung der Situation, z.B. Interview, informelles Gespräch, Telefongespräch, Radio-Anrufsendung
  • Kurze Charakterisierung der Teilnehmerrollen, z.B. informelles Gespräch mit gleichberechtigten Teilnehmern, Ärztin und Patient, Lehrer und Schülerin
  • Kurze Charakterisierung der Sprechenden unter Angabe ihrer Decknamen, z.B. Geschlecht, geschätztes Alter, Beruf
  • Sonstige Informationen, die relevant sein könnten, z.B. Herkunft, Dialektalitätsniveau, ggf. Hinweis auf durchgängige Kennzeichen wie eine besonders schnelle Sprechgeschwindigkeit, eine extrem hohe Stimme o.Ä.
  • Kurze Charakterisierung des Gesprächsverlaufs (in Form einer Inhaltsangabe, ggf. mit Verweis auf für die Analyse interessante Phänomene)
  • ggf. Hinweis auf Bearbeitungsstand der Transkription

Publikation

Für Publikationszwecke enthält der Transkriptionskopf üblicherweise:

  • Name des Transkripts
  • Korpusbezeichnung oder sonstiger Hinweis auf die Herkunft des Transkripts
  • Anfangs- und Endzeiten des Ausschnitts
  • kurze Situationsbeschreibung in (( ))
  • ggfls. Angaben über stimmliche oder sprachliche Besonderheiten

Struktur des Gesprächstranskripts

Allgemeine Hinweise zur Struktur

Im Transkripttext bildet das Nacheinander auf dem Bildschirm/Papier ikonisch das Nacheinander in der Zeit ab. Die Leserichtung von links nach rechts und von oben nach unten entspricht also dem linearen zeitlichen Ablauf.

Zwiebelprinzip

In GAT 2 werden die folgenden Transkriptstufen unterschieden:

  • Minimaltranskript
  • Basistranskript
  • Feintranskript

Diese Unterscheidung orientiert sich am Transkriptionsprozess: Die verschiedenen Einheiten der Transkriptstufen können nacheinander und ohne Revision vorheriger Stufen angefertigt werden (Stichwort: "Zwiebelprinzip").

Dadurch ist es möglich, eine Transkription den konkreten und sich gegebenenfalls veränderten Analyse- und Darstellungsinteressen anzupassen.

Je nach Untersuchungsinteresse können somit Minimal- und Basistranskripte mit den Notationskonventionen für das Feintranskript angereichert werden.

Das Minimaltranskript

Das Minimaltranskript ist in der Regel (in der konversationsanalytischen und linguistischen Forschung) nur zum internen Gebrauch und nicht zur Veröffentlichung vorgesehen.

In der Minimaltranskription werden vor allem der Wortlaut der Redebeiträge und deren Unterteilung in Segmente erfasst. Darüber hinaus werden Überlappungen, Verzögerungen, Pausen, Ein- und Ausatmen, Lachen und nonverbale Handlungen und Ereignisse sowie schwer- oder unverständliche Segmente notiert. Das folgende Beispiel zeigt ein solches Minimaltranskript.

Beispiel für ein Minimaltranskript

0173 A nh das is mm weiß jeder der ne familie hat mit pubertierenden manchmal n bisschen anders [irgendwie]
0174 B [mm ]
0175 A [((lacht))] ((lacht))
0176 B [hm hm hm ]
0177 A °hh da i das is halt deutlich schwieriger
0178 bei als bei gästen so
0179 und äh °h
0180 also das war die grundidee
0181 ne bed and breakfast pension
0173 A nh das is mm weiß jeder der ne familie hat mit pubertierenden manchmal n bisschen anders [irgendwie]
0174 B [mm ]
0175 A [((lacht))] ((lacht))
0176 B [hm hm hm ]
0177 A °hh da i das is halt deutlich schwieriger
0178 bei als bei gästen so
0179 und äh °h
0180 also das war die grundidee
0181 ne bed and breakfast pension
0173 A nh das is mm weiß jeder der ne familie hat mit pubertierenden manchmal n bisschen anders [irgendwie]
0174 B [mm ]
0175 A [((lacht))] ((lacht))
0176 B [hm hm hm ]
0177 A °hh da i das is halt deutlich schwieriger
0178 bei als bei gästen so
0179 und äh °h
0180 also das war die grundidee
0181 ne bed and breakfast pension

Grundidee FOLK_E_00380_SE_01_T_01 Zur DGD

Die Segmente werden durch Zeilenumbruch und Zeilennummerierung gekennzeichnet. Bei längeren Segmenten kann es auch so einmal zu einem Zeilenumbruch kommen. Die neue Zeile beginnt dann aber nicht mit einer neuen Zeilennummer. Dies ist im Beispiel bei Zeile 0173 zu erkennen.

In nicht-linguistischen Forschungszusammenhängen können Minimaltranskripte auch veröffentlicht werden. Dann ist es manchmal sinnvoll (weil platzsparend z.B. bei der Wiedergabe längerer monologischer Interviews in sozialwissenschaftlichen Transkripten), die Zeilenumbrüche durch den Slash ('/') zu ersetzen und die Zeilen fortlaufend zu nummerieren. Dabei ist aber zu beachten, dass dieses Vorgehen die spätere Erweiterung des Transkripts komplizierter macht.

Einen Überblick über alle Transkriptionskonventionen auf Minimaltranskriptebene und veranschaulichende Beispiele finden Sie im folgenden Abschnitt.

Konventionen für das Minimaltranskript

Wortinterne Prozesse wie Tilgungen und Assimilationen werden nach GAT 2 transkribiert, wobei zu beachten ist, dass das ursprüngliche Wort erkennbar bleiben soll. Nicht verschriftlicht werden nach GAT 2 Tilgungen des Schwa in Reduktionssilben, also nicht himml statt himmel, selbst wenn das Schwa nicht realisiert wird.

TIPP: Unseres Erachtens empfiehlt es sich in der Praxis, im Zweifelsfall auf die Transkription von Tilgungen und Assimilationen zu verzichten und die orthografische Form des Wortes zu verschriften. Diese Empfehlung begründet sich daraus, dass viele Tilgungen wie etwa die Tilgung des /t/ in den Wörtern nicht und ist, so häufig sind, dass sie sich der Wahrnehmung entziehen. Beim Transkribieren extra darauf zu achten, ob Elemente getilgt sind oder assimiliert werden, kann unnötig viel Zeit in Anspruch nehmen. Darüber hinaus ist das Transkript besser durchsuchbar, wenn die Lexeme auf Minimaltranskriptebene in orthografischer Form wiedergegeben werden. Stehen lautliche Realisierungsvarianten im Fokus das Interesses, so können und sollten sie auf Feintranskriptniveau verschriftlich werden, gegebenenfalls unter Hinzunahme einer Zusatzzeile für die phonetische Umschrift.

Wichtig ist, die gewählte Transkriptionsweise konsequent durchzuhalten. Wenn Sie also Tilgungen und Assimilationen auf Minimaltranskriptebene verschriften, so sollten Sie dies im gesamten Transkript tun.

Beispiele

Tilgung bei ist
  • Orthografisch
  • es hat sich aber rumgesprochen / dass es wohl ganz gut ist
  • Mit Tilgung
  • es hat sich aber rumgesprochen / dass es wohl ganz gut is
  • Quelle: FOLK_E_00380_SE_01_T_01 Zur DGD
Tilgung und Assimilation bei haben, Tilgung bei nicht
  • Orthografisch
  • und haben dann irgendwann gemerkt wir kriegen das nach draußen nicht so richtig komm kommuniziert
  • Mit Tilgung und Assimilation
  • und ham dann irgendwann gemerkt wir kriegen das nach draußen nich so richtig komm kommuniziert
  • Quelle: FOLK_E_00380_SE_01_T_01 Zur DGD

Für die Transkription von wortübergreifenden Prozessen wie z.B. der Klitisierung (also Zusammenziehung von Wörtern im Gesprochenen) sind nach GAT 2 mehrere Varianten möglich, die sich darin unterscheiden, wie nah sie die phonetische Realisierungsweise wiedergeben. Weiterhin kann man Schreibweisen mit und ohne Unterstrich unterscheiden. Diese sind in den meisten Fällen austauschbar, sollten dann aber konsequent gemacht werden. Teilweise gibt die Verwendung des Unterstrichs aber Hinweise auf Qualität und Länge des vorhergehenden Vokals.

Dies kann am folgenden Beispiel veranschaulicht werden:

Beispiele

Klitisierung bei so ein, in der und liegt es
  • Verschriftung der Klitisierung mit Unterstrich
  • h° naja so_n bisschen in_er familie liegt_s schon
  • Verschriftung der Klitisierung ohne Unterstrich (Zusammenschreibung)
  • h° naja son bisschen inner familie liegts schon
  • Quelle: FOLK_E_00380_SE_01_T_01 Zur DGD

In den beiden Transkriptionen ist der Unterstrich bei liegt_s / liegts und in_er / inner nicht aussagekräftig für die lautliche Realisierungsweise. Bei so_n hingegen weist der Unterstrich auf ein langes und geschlossenes [o:] hin, während bei son ein kurzes und offenes [ɔ] geäußert wird. Im vorliegenden Hörbeispiel ist deshalb nur die Transkription mit so_n richtig.

Regionale Verwendungsweisen können nach GAT 2 im Transkript wiedergegeben werden, soweit es die Schrift erlaubt, also etwa isch will dat nit statt ich will das nicht. Auch hier ist zu bedenken, dass man diese Transkriptionsweise (d.h. die regionale Variation wiederzugeben, wenn sie von den SprecherInnen realisiert wird) dann konsequent im gesamten Transkript beibehalten sollte.

Alternativ kann man im Transkriptkopf vermerken, ob/welche SprecherInnen in welcher regionalen Varietät sprechen.

Beispiele

Ausgeprägte regionale Sprechweise
  • Orthografisch
  • °h äh freut mich (.) / dass so viele leute gekommen sind / und doch durch das dass so viele leute da sind / °hh möchte ich mich auch kurz vorstellen / weil ja doch vielleicht äh der ein oder andere mich nicht kennt
  • Mit regionaler Variation
  • °h äh freid mi / (.) dass so vui laid kemma san / und doch durch des dass so vui laid do san / °hh mecht i mi a kurz vorstelln / weil ja doch vielleicht äh der oa oder andere mi ned kennt
  • Quelle: FOLK_E_00391_SE_01_T_01 Zur DGD

Nach GAT 2 werden Fremdwörter nicht vermeintlich lautgetreu sondern orthografisch verschriftlicht, also beispielsweise fun und nicht fan.

Beispiel

Fremdwort Bed- and Breakfast
  • ne bed and breakfast pension
  • Quelle: FOLK_E_00380_SE_01_T_01_DF Zur DGD

Nach GAT 2 ist bei Komposita darauf zu achten, dass sie nicht mit einem Bindestrich transkribiert werden, wie er in manchen Komposita in der Schrift üblich ist, etwa bei Bild-Zeitung, All-inclusive-Urlaub oder Friedrich-Schiller-Universität, im Transkript also:

  • bildzeitung oder bild zeitung
  • all inclusive urlaub
  • friedrich schiller universität

Abkürzungen und Buchstabierungen werden nach GAT 2 so transkribiert, wie sie silbisch ausgesprochen werden, also nicht etwa vw oder bmw, sondern vau we oder be em we.

Beispiel

Abkürzung SPD
  • denn die grünen liegen vor der es pe de
  • Quelle: FOLK_E_00064_SE_01_T_01 Zur DGD

Nach GAT 2 werden Ziffern und Zahlen in Wörtern ausgeschrieben.

Beispiel

Zahlen 10, 20, 200, 3
  • jedes hat so ungefähr zehn mal zwanzig (.) meter äh an an an ma ausmaßen / °hh also sprich zweihundert quadratmeter grundfläche äh mal drei
  • Quelle: FOLK_E_00380_SE_01_T_01 Zur DGD

Zur Markierung von Überlappungen und Simultansprechen dienen in GAT 2 eckige Klammern um die betroffenen Redeabschnitte, wobei die öffnende Klammer am Beginn der Überlappung steht, die schließende Klammer am Ende der Überlappung. Es ist wichtig, dass die Klammern im Transkript untereinander ausgerichtet sind. Ist die verschriftete Form eines überlappenden Redebeitrags kürzer als die verschriftete Form des anderen Beitrags, wird der Abstand bis zum Ende des längeren Beitrags mit Leerzeichen aufgefüllt, so dass die abschließenden Klammern bündig untereinander stehen. Die eckigen Klammern sollten so genau wie möglich platziert werden, also etwa auch innerhalb eines Wortes. Dafür ist es häufig erforderlich, dass man sich die entsprechende Stelle der Aufnahme mehrfach anhört.

Beispiel

0392 A ich brauchte nie sagen
0393 äh seid ma leise da
0394 [(.) es stör]t (.) [äh irg ]endwen
0395 B [h° he he he]
0396 [<<lachend>ds stimmt>]
0392 A ich brauchte nie sagen
0393 äh seid ma leise da
0394 [(.) es stör]t (.) [äh irg ] endwen
0395 B [h° he he he]
0396 [<<lachend>ds stimmt>]
0392 A ich brauchte nie sagen
0393 äh seid ma leise da
0394 [(.) es stör]t (.) [äh irg ]endwen
0395 B [h° he he he]
0396 [<<lachend>ds stimmt>]

Quelle: FOLK_E_00380_SE_01_T_01 Zur DGD

Hinweis zum Basistranskript: Im Basistranskript kommen u.a. am Segmentende die Zeichen zur Kennzeichnung der finalen Tonhöhenverläufe hinzu. Sollte eine Überlappung nach einem Segment enden, steht die eckige Klammer nach dem Tonhöhenzeichen. Im obigen Beispiel in Zeile 0396 wäre dies beispielsweise: [ds STIMMT.]

Hörbares Ein- und Ausatmen wird nach GAT 2 im Minimaltranskript festgehalten; Einatmen durch °h, Ausatmen durch . Beim Einatmen steht das Gradzeichen vor dem h, beim Ausatmen danach. Je länger das Atmen dauert, desto mehr Zeichen werden gesetzt (für die Richtwerte siehe die GAT2-Konventionen).

Atmen, das zwischen zwei Segmenten steht, sollte der Einheitlichkeit halber systematisch entweder am Einheitenende (bevorzugt beim Ausatmen) oder am Einheitenanfang (bevorzugt beim Einatmen) des jeweiligen Segments der Sprecherin / des Sprechers notiert werden.

Im folgenden Beispiel atmet die Sprecherin nach einem Sprecherwechsel zu Beginn ihres Redebeitrags deutlich hörbar ein und dann aus. Beides transkribieren wir am Beginn des Segments.

Beispiel

0272 B was sind die stationen
0273 A °hh (.) naja so_n bisschen in_er familie liegt_s schon

Quelle: FOLK_E_00380_SE_01_T_01 Zur DGD

Hinweis zum Basistranskript: Ein- oder Ausatmen nach einer abgeschlossenen Intonationsphrase wird nach dem Tonhöhenzeichen notiert.

Kürzere Pausen bis zu einer Sekunde Dauer können nach GAT 2 entsprechend ihrer Dauer durch die Zeichen (.), (-), (--) oder (---) verschriftet werden. Ab einer Sekunde Dauer ist die Pause mit einer Stelle nach dem Komma in Sekunden anzugeben, z.B. (2.0). Pausen werden immer in runden Klammern notiert. Segmentinterne Pausen werden innerhalb des Segments an der Stelle ihres Auftretens notiert. Pausen zwischen Segmenten des gleichen Sprechers / der gleichen Sprecherin sollten systematisch am Beginn des Segments notiert werden. Ist eine Pause zwischen zwei Redebeiträgen eindeutig einer Person zuordenbar, so sollte sie auch im Transkript dieser Person zugeordnet werden. Nicht-zuordenbare Pausen lässt man in der Regel in einer eigenen Zeile im Redebeitrag der Person stehen, die als letztes gesprochen hat.

Beispiele

Pausen innerhalb eines Redebeitrags innerhalb und zwischen Segmenten
0295 A °hh (-) ähm ch_ab betriebe kaputtgehen sehen
0296 (-) und ähm (--) °h (-) ((schmatzt)) ja
0297 und trotzdem hab ich gedacht
0298 naja

Quelle: FOLK_E_00380_SE_01_T_01 Zur DGD

Pausen innerhalb und zwischen Redebeiträgen
0102 B ich hab jetzt ja auch schon so_n bisschen deinen (.) tagesablauf von den letzten tagen mitgekriegt
0103 (-) willst du mal erzählen was so deinen (-) tag üblicherweise ausmacht
0104 wann fängt der an
0105 was machst du so alles
0106 (---)
0107 A ((lacht)) oh h° °h (.) also üblicherweise fang ich morgens um fünf in der küche an
0108 und back erst mal schon die brötchen fürs frühstück °hh

Quelle: FOLK_E_00380_SE_01_T_01 Zur DGD

Verzögerungssignale wie äh, öh, ähm werden nach GAT 2 im Minimaltranskript verschriftet. Bitte beachten Sie: Das in der Verschriftung gesetzte „h“ ist nicht als Längezeichen zu interpretieren. Es dient also nicht dazu, zwischen einem kurzen ä und einem längeren äh zu differenzieren. Eventuelle Dehnungen des Vokals können im Basistranskript über den Doppelpunkt notiert werden (z.B. äh:::).

Beispiel

Verzögerungssignal ähm am Einheitenanfang
  • °hh ähm (.) das nachhaltige konZEPT
  • Quelle: FOLK_E_00380_SE_01_T_01 Zur DGD

Zur Transkription von Lachen und Weinen gibt es in GAT 2 verschiedene Möglichkeiten: Allein vorkommendes Lachen und Weinen kann in doppelten runden Klammern als Kommentar transkribiert werden. Die Dauer des Lachens oder Weinens kann dabei über die Reichweite der Klammern angezeigt werden. Lachen / Weinen kann aber auch silbisch verschriftet werden, indem man sich der Lautgestalt so weit wie möglich annähert. Lachen oder Weinen, das während des Sprechens realisiert wird, wird über die Einfassung des Gesprochenen in spitze Klammern zum Ausdruck gebracht. Die sogenannte „smile voice“ kann über ein Smiley „:-)“ in spitzen Klammern angezeigt werden.

Es ist zu beachten, dass eine lautgetreue Transkription von Lachen und Weinen sehr anspruchsvoll und zeitaufwändig ist. Die gewählte Transkriptionsvariante sollte sich danach richten, wie relevant das Lachen für den Analysezweck des Transkripts ist. Im Zweifelsfall empfiehlt es sich, auf Minimaltranskriptebene mit einer Verschriftung als Kommentar in runden Klammern zu beginnen und diese im Verlauf der Analyse zu verfeinern, sofern dies angezeigt ist.

Beispiele

Allein stehendes Lachen (Z 0395) und lachendes Sprechen (Z 0396), als Kommentar transkribiert
0392 A ich brauchte nie sagen
0393 äh seid ma leise da
0394 [(.) es stör]t (.) [äh irg ]endwen
0395 B [((lacht)) ]
0396 [<<lachend>ds stimmt>]
0392 A ich brauchte nie sagen
0393 äh seid ma leise da
0394 [(.) es stör]t (.) [äh irg ] endwen
0395 B [((lacht)) ]
0396 [<<lachend>ds stimmt>]
0392 A ich brauchte nie sagen
0393 äh seid ma leise da
0394 [(.) es stör]t (.) [äh irg ]endwen
0395 B [((lacht)) ]
0396 [<<lachend>ds stimmt>]
Allein stehendes Lachen (Z 0395) und lachendes Sprechen (Z 0396), silbisch transkribiert
0392 A ich brauchte nie sagen
0393 äh seid ma leise da
0394 [(.) es stör]t (.) [äh irg ]endwen
0395 B [h° he he he]
0396 [<<lachend>ds stimmt>]
0392 A ich brauchte nie sagen
0393 äh seid ma leise da
0394 [(.) es stör]t (.) [äh irg ] endwen
0395 B [h° he he he]
0396 [<<lachend>ds stimmt>]
0392 A ich brauchte nie sagen
0393 äh seid ma leise da
0394 [(.) es stör]t (.) [äh irg ]endwen
0395 B [h° he he he]
0396 [<<lachend>ds stimmt>]

Quelle: FOLK_E_00380_SE_01_T_01 Zur DGD

Einsilbige Rezeptionssignale werden im Minimaltranskript als hm, ja, nee etc. verschriftet. Bei zweisilbigen Rezeptionssignalen werden die Silben durch den Unterstrich abgetrennt, z.B. hm_hm, ja_a.

Beispiel

Zweisilbiges Rezeptionssignal in Überlappung
0175 A also fü (.) als toiletten (.) [spül ]wasser zu nutzen=ne
0176 B [hm_hm]
0175 A also fü (.) als toiletten (.) [spül ]wasser zu nutzen=ne
0176 B [hm_hm]
0175 A also fü (.) als toiletten (.) [spül ]wasser zu nutzen=ne
0176 B [hm_hm]

Quelle: FOLK_E_00380_SE_01_T_01 Zur DGD

Bei der Segmentierung in Intonationsphrasen, die auf Minimaltranskriptebene erforderlich ist (siehe Modul 4), stellt sich manchmal die Frage, wie mit „Anhängseln“ wie ne, gell, nich oder oder umzugehen ist. Sie werden von TranskribendInnen oft als ‚irgendwie eigenständiger‘ wahrgenommen als die anderen Wörter einer Intonationsphrase. (Häufig liegt das auch daran, dass die Sprechmelodie bei ihnen die „Richtung“ wechselt, auf eine tief endende Intonationsphrase also z.B. ein steigendes ne folgt, was auf Basistranskriptniveau dann auch entsprechend transkribiert wird.) In den meisten Fällen bilden diese Nachlaufelemente (engl. „tags“) aber keine eigene Intonationsphrase und werden deshalb in der selben Zeile notiert wie die vorangehende Intonationsphrase. Ähnlich verhält es sich mit Vorlaufelementen wie ja oder naja, die ebenfalls häufig als abgesondert wahrgenommen werden, aber nicht unbedingt eine eigenständige Intonationsphrase bilden. Auch sie werden dann in der gleichen Zeile notiert wie die zugehörige Intonationsphrase. Nach GAT 2 werden sie außerdem durch „=“ mit der Zeile verbunden.

Beispiele

Anhängsel ne
0175 A also fü (.) als toiletten (.) [spül ]wasser zu nutzen=ne
0176 B [hm_hm]
0175 A also fü (.) als toiletten (.) [spül ]wasser zu nutzen=ne
0176 B [hm_hm]
0175 A also fü (.) als toiletten (.) [spül ]wasser zu nutzen=ne
0176 B [hm_hm]

Quelle: FOLK_E_00380_SE_01_T_01 Zur DGD

Vorlaufelemente ja (Z 0132, 0135) und Anhängsel ne (Z 136)
0132 A ja=das geht alles nahtn nahtlos innenander über
0133 °hh ähm
0134 (0.78)
0135 ((schmatzt)) ja=wir wollen einfach den gästen die möglichkeit geben
0136 °h s (.) ihren tag so gest zu gestalten wie sie da sie das gerne möchten=ne

Quelle: FOLK_E_00380_SE_01_T_01 Zur DGD

Nonverbale Handlungen und Ereignisse (z.B. Niesen, Telefonklingeln, Geschirrgeklapper), die relevant für die Interaktion sind, werden in doppelten runden Klammern im Transkript notiert. Visuelle Signale (Stirnrunzeln, Zurücklehnen) können nach GAT 2 ebenfalls über doppelte runde Klammern oder – wenn sie redebegleitend sind – in spitzen Klammern unter Angabe der Ausdehnung vermerkt werden. Hinweis: Wenn multimodale Aspekte systematisch untersucht werden sollen, empfiehlt es sich, spätestens in der Verfeinerung des Transkripts spezielle multimodale Transkriptionsweisen zu integrieren.

Beispiel

Nonverbale Lautäußerung
0645 AB wenn gebohrt wird=nich wahr aber
0646 ((zieht Luft durch die Zähne ein)) äh was wär wenn da einer mi_m schubkarren rumfährt

Quelle: FOLK_E_00068_SE_01_T_01 Zur DGD

Durch Überlappungen, Hintergrundgeräusche oder aus anderen Gründen, können Passagen in einer Aufnahme zuweilen unverständlich sein. Man sollte sich immer bemühen, durch mehrfaches Anhören so viel wie möglich zu verstehen und im Transkript festzuhalten. GAT 2 gibt mehrere Möglichkeiten zur Transkription unverständlicher Passagen: In einfachen runden Klammern kann über den unverständlichen Zeitraum a) eine Leerstelle gelassen werden, b) die Silbenanzahl in „xx“ notiert werden, c) der vermutete Wortlaut notiert werden, d) alternative Wörter oder Silben notiert werden. Schließlich kann die Passage in doppelten runden Klammern mit Zeitangabe als unverständlich kommentiert werden.

Beispiel

Unverständliche Passage in Überlappung
0315 CD (.) ich zeige ihnen jetzt im detail
0316 auf den [nächsten bildern]=
0317 AB [ja exakt ]
0318 CD =wenn [sie ( )]
0319 AB [weil auf den kommt_s] ja auch an
0320 zeigen sie doch mal wo der ist
0315 CD (.) ich zeige ihnen jetzt im detail
0316 auf den [nächsten bildern]=
0317 AB [ja exakt ]
0318 CD =wenn [sie ( )]
0319 AB [weil auf den kommt_s] ja auch an
0320 zeigen sie doch mal wo der ist
0315 CD (.) ich zeige ihnen jetzt im detail
0316 auf den [nächsten bildern]=
0317 AB [ja exakt ]
0318 CD =wenn [sie ( )]
0319 AB [weil auf den kommt_s] ja auch an
0320 zeigen sie doch mal wo der ist

Quelle: FOLK_E_00069_SE_01_T_01 Zur DGD

Das Basistranskript

Auf der Stufe des Basistranskripts wird die bisherige Transkription um prosodische Information erweitert, die nötig ist, um Missverständnisse hinsichtlich der semantischen Struktur und der pragmatischen Funktion der Segmente im Gesprächskontext auszuschließen.

Damit Sie ein Basistranskript erstellen können, benötigen Sie grundlegende Kenntnisse über die Begriffe Fokusakzent, Tonhöhenbewegung am Segment- bzw. Einheitenende und Intonationsphrase. Eine Einführung in diese Begriffe und die entsprechenden Notationskonventionen mit Übungen finden Sie in den Modulen 3 und 4.

Weitere Phänomene, die in einem Basistranskript erfasst werden, sind schneller Anschluss, Dehnung, Glottalverschluss und interpretierende Kommentare.

Zur Transkription eines schnellen, unmittelbaren Anschlusses wird nach GAT 2 das „=“-Zeichen verwendet. Dieses wird sowohl am Ende der ersten Segments als auch am Anfang des zweiten, schnell angeschlossenen Segments gesetzt. Das Zeichen steht nach allen anderen Zeichen (z.B. nach der eckigen Klammer für Überlappungen oder nach dem Zeichen für den finalen Tonhöhenverlauf).

Beispiele

Schneller Anschluss
0292 A ich hab gesehen was in faMIlien so passieren kann-=
0293 =wenn die beZIEhungen da drunter lei[den- ]
0294 B [hm_hm]
0292 A ich hab gesehen was in faMIlien so passieren kann-=
0293 =wenn die beZIEhungen da drunter lei[den- ]
0294 B [hm_hm]
0292 A ich hab gesehen was in faMIlien so passieren kann-=
0293 =wenn die beZIEhungen da drunter lei[den- ]
0294 B [hm_hm]

Quelle: FOLK_E_00380_SE_01_T_01 Zur DGD

Schneller Anschluss nach Überlappung
0315 CD (.) ich zeige ihnen jetzt im detail
0316 auf den [nächsten bildern]=
0317 AB [ja exakt ]
0318 CD =wenn [sie ( )]
0319 AB [weil auf den kommt_s] ja auch an
0320 zeigen sie doch mal wo der ist
0315 CD (.) ich zeige ihnen jetzt im detail
0316 auf den [nächsten bildern]=
0317 AB [ja exakt ]
0318 CD =wenn [sie ( )]
0319 AB [weil auf den kommt_s] ja auch an
0320 zeigen sie doch mal wo der ist
0315 CD (.) ich zeige ihnen jetzt im detail
0316 auf den [nächsten bildern]=
0317 AB [ja exakt ]
0318 CD =wenn [sie ( )]
0319 AB [weil auf den kommt_s] ja auch an
0320 zeigen sie doch mal wo der ist

Quelle: FOLK_E_00069_SE_01_T_01 Zur DGD

Die hörbare Dehnung von Lauten wird nach GAT 2 durch den Doppelpunkt angezeigt. Dieser steht nach dem gedehnten Element und wird ikonisch notiert, d.h. je länger die wahrgenommene Dehnung ist, desto mehr Doppelpunkte werden gesetzt.

Beispiele

Dehnung des Vokals in schon
0272 A naja=so_n bIsschen in_er familie liegt_s SCHO:N,

Quelle: FOLK_E_00380_SE_01_T_01 Zur DFD

Dehnung der Reduktionssilbe in toiletten
0175 A also füʔ (.) als toilEtten:: [spÜl ]wasser zu NUTzen;=ne
0176 B [hm_hm]
0175 A also füʔ (.) als toilEtten::[spÜl ]wasser zu NUTzen;=ne
0176 B [hm_hm]
0175 A also füʔ (.) als toilEtten::[spÜl ] wasser zu NUTzen;=ne
0176 B [hm_hm]

Quelle: FOLK_E_00380_SE_01_T_01 Zur DGD

Für Abbrüche oder Pausen, die mit einem Glottalverschluss realisiert werden, kommt nach GAT 2 das phonetische Symbol für den Glottalverschluss zur Nutzung: ʔ

Es wird hochgestellt an die Stelle gesetzt, an der der Glottalverschluss auftritt.

Beispiel

Glottalverschluss als Abbruchsignal nach also fü
0175 A also füʔ (.) als toilEtten:: [spÜl ]wasser zu NUTzen;=ne
0176 B [hm_hm]
0175 A also füʔ (.) als toilEtten::[spÜl ]wasser zu NUTzen;=ne
0176 B [hm_hm]
0175 A also füʔ (.) als toilEtten::[spÜl ] wasser zu NUTzen;=ne
0176 B [hm_hm]

Quelle: FOLK_E_00380_SE_01_T_01 Zur DGD

Mit der Notation von interpretierenden Kommentaren sollte man sehr sparsam umgehen und sie nur verwenden, wenn sie für die Interpretation relevant sind, aber nicht formbezogen beschrieben werden können (z.B. über Lautstärke, Dehnungen oder Ähnliches.) Es können dann in spitzen Klammern Kommentare wie <<wütend>> oder <<unsicher>> eingetragen werden. Die zweite schließende Klammer wird dabei an das Ende der zu markierenden Stelle gesetzt, um die Reichweite des Kommentars zu verdeutlichen: <<wütend> jetzt hör AUF.>

Das folgende Beispiel zeigt den gleichen Gesprächsausschnitt wie oben, nun aber in einer Transkription auf Basistranskriptniveau.

Beispiel für ein Basistranskript

0173 A nh: das is mm weiß jeder der ne familie hat mit puberTIErenden manchmal n bisschen anders> [irgendwie. ]=
0174 B [<<lachend> mm>]
0175 A =[he he he ha ha ha ] ((abebbendes Lachen, 2 s.))
0176 B [<<lachend> hm hm hm>]
0177 A °hh da: i <<lachend> das is halt DEUTlich schwierige:r>,=
0178 =<<:-)>bei als bei GÄSten so:;
0179 und äh °h>
0180 also das war die GRUNDidee:-
0181 ne bed and BREAKfast pension;
0173 A nh: das is mm weiß jeder der ne familie hat mit puberTIErenden manchmal n bisschen anders> [irgendwie. ]=
0174 B [<<lachend> mm>]
0175 A =[he he he ha ha ha ] ((abebbendes Lachen, 2 s.))
0176 B [<<lachend> hm hm hm>]
0177 A °hh da: i <<lachend> das is halt DEUTlich schwierige:r>,=
0178 =<<:-)>bei als bei GÄSten so:;
0179 und äh °h>
0180 also das war die GRUNDidee:-
0181 ne bed and BREAKfast pension;
0173 A nh: das is mm weiß jeder der ne familie hat mit puberTIErenden manchmal n bisschen anders> [irgendwie. ]=
0174 B [<<lachend> mm>]
0175 A =[he he he ha ha ha ] ((abebbendes Lachen, 2 s.))
0176 B [<<lachend> hm hm hm>]
0177 A °hh da: i <<lachend> das is halt DEUTlich schwierige:r>,=
0178 =<<:-)>bei als bei GÄSten so:;
0179 und äh °h>
0180 also das war die GRUNDidee:-
0181 ne bed and BREAKfast pension;

Grundidee FOLK_E_00380_SE_01_T_01 Zur DGD

Das Feintranskript

Das Basistranskript kann je nach Bedürfnissen der Analyse durch die Berücksichtigung weiterer Parameter ergänzt werden. Es gibt also nicht das EINE, richtige Feintranskript, da die Verfeinerung von den jeweiligen Untersuchungsinteressen abhängt. In GAT 2 werden Konventionen für eine Ergänzung vorgestellt, die vor allem die Prosodie und die gestische Kommunikation betreffen.

Zu einer prosodischen Verfeinerung der Transkription gehört neben einer genaueren Kennzeichung der Akzentstellen und Akzentstärken die Notation des Tonhöhenverlaufs in und nach Akzentsilben, die Notation auffälliger Tonhöhensprünge am Beginn oder im Verlauf von Intonationsphrasen (IPs), die Notation von Veränderungen des Tonhöhenregisters sowie der Lautstärke und der Sprechgeschwindigkeit. Die prosodischen Parameter aus dem Basistranskript bleiben erhalten.

Zur Veranschaulichung eines prosodisch verfeinerten Transkripts dient das folgende Beispiel, das den gleichen Gesprächsausschnitt wie im Minimal- und Basistranskript zeigt.

Beispiel für ein Feintranskript

0173 A nh: das ↑´IS <<brummend> mm> weiß ´jEder der ne fa´MIlie hat mit puber<<gepresst>↑´TIErenden manchmal n bisschen ↓`ANders> [irgendwie. ]=
0174 B [<<lachend> mm>]
0175 A =[he↑he he ha ha ha ] ((abebbendes Lachen, 2 s.))
0176 B [<<lachend> hm hm hm>]
0177 A °hh da: i <<lachend, heiser> ↑´dAs is halt `DEUTlich ´schwIErige:r>,=
0178 =<<smiling voice>bei -Als bei `GÄSten <<creaky>so:>;
0179 und äh>> °h
0180 ↑<<all>also ´dAs war die> ↑´GRUND`idee:-
0181 ne bed and `BREAKfast pen<<creaky voice>sion>;
0173 A nh: das ↑´IS <<brummend> mm> weiß ´jEder der ne fa´MIlie hat mit puber<<gepresst>↑´TIErenden manchmal n bisschen ↓`ANders> [irgendwie. ]=
0174 B [<<lachend> mm>]
0175 A =[he↑he he ha ha ha ] ((abebbendes Lachen, 2 s.))
0176 B [<<lachend> hm hm hm>]
0177 A °hh da: i <<lachend, heiser> ↑´dAs is halt `DEUTlich ´schwIErige:r>,=
0178 =<<smiling voice>bei -Als bei `GÄSten <<creaky>so:>;
0179 und äh>> °h
0180 ↑<<all>also ´dAs war die> ↑´GRUND`idee:-
0181 ne bed and `BREAKfast pen<<creaky voice>sion>;
0173 A nh: das ↑´IS <<brummend> mm> weiß ´jEder der ne fa´MIlie hat mit puber<<gepresst>↑´TIErenden manchmal n bisschen ↓`ANders> [irgendwie. ]=
0174 B [<<lachend> mm>]
0175 A =[he↑he he ha ha ha ] ((abebbendes Lachen, 2 s.))
0176 B [<<lachend> hm hm hm>]
0177 A °hh da: i <<lachend, heiser> ↑´dAs is halt `DEUTlich ´schwIErige:r>,=
0178 =<<smiling voice>bei -Als bei `GÄSten <<creaky>so:>;
0179 und äh>> °h
0180 ↑<<all>also ´dAs war die> ↑´GRUND`idee:-
0181 ne bed and `BREAKfast pen<<creaky voice>sion>;

Grundidee FOLK_E_00380_SE_01_T_01 Zur DGD